Doji
Eröffnung und Schluss liegen fast auf demselben Niveau – Gleichgewicht zwischen beiden Seiten.
- Der Körper ist sehr klein, oft nur ein Strich.
- Dochte können nach oben, nach unten oder in beide Richtungen zeigen.
- Als Faustregel gilt: Körper kleiner als 10 % der Gesamtspanne.
Ein Doji ist nur dort aussagekräftig, wo vorher eine deutliche Bewegung stattgefunden hat – am Ende eines Impulses oder an einer bekannten Zone.
Käufer und Verkäufer haben sich neutralisiert. Wer die Bewegung bis dahin getragen hat, findet keine Fortsetzung mehr. Das ist noch keine Umkehr, aber eine Unterbrechung.
- Nach einem langen Anstieg: Der Kaufdruck lässt nach – Vorsicht bei neuen Longs.
- Nach einem Abverkauf an einer Unterstützung: Verkäufer verlieren die Kontrolle.
- Mitten in einer Range: bedeutungslos, dort entstehen Dojis ständig.
- In ruhigen Marktphasen und nachts entstehen Dojis fast automatisch – sie zeigen dann nur fehlendes Volumen.
- Ein Doji allein sagt nichts über die Richtung. Wer daraus einen Trade ableitet, rät.
- Die Folgekerze schließt deutlich jenseits der Doji-Spanne.
- Der Doji steht an einer Zone, die schon mehrfach gehalten hat.
- Support/Resistance-Zonen
- RSI-Divergenz
- Volumen
Der Chart zeigt eine Marktphase, in der dieses Muster typischerweise entsteht. Suche selbst die Stelle – genau das trainierst du im Pattern-Trainer.
Wann ist ein Doji aussagekräftig?
Grundregel für alle Kerzenmuster: Ein Muster ohne Kontext ist keine Information. Prüfe immer Ort, Vorgeschichte, Größe und Timeframe – erst dann wird aus einer Form ein Argument.