Trading Grundlagen 7 Min
Handelszeiten, Liquidität und Volatilität
Warum dieselbe Strategie um 9 Uhr funktioniert und um 3 Uhr nachts nicht.
Der Devisenmarkt läuft 24 Stunden – aber nicht gleichmäßig. Es gibt Phasen mit viel Bewegung und Phasen, in denen praktisch nichts passiert. Wer das ignoriert, handelt gegen den Markt statt mit ihm.
| Session | Zeit (UTC) | Charakter |
|---|---|---|
| Asien | 00:00 – 07:00 | ruhig, enge Ranges, wenig Trend |
| London | 07:00 – 12:00 | höchster Umsatz, Tagesrichtung entsteht |
| London + New York | 12:00 – 16:00 | höchste Volatilität des Tages |
| New York | 16:00 – 21:00 | aktiv, gegen Ende nachlassend |
Liquidität
Liquidität heißt: Es gibt genug Käufer und Verkäufer, damit Orders ohne große Kursabweichung ausgeführt werden. Hohe Liquidität bedeutet enge Spreads und saubere Bewegungen.
Volatilität
Volatilität beschreibt, wie stark sich der Kurs bewegt. Hohe Volatilität bedeutet größere Chancen – und im gleichen Maß größere Risiken. Deine Stops und deine Positionsgröße müssen sich daran anpassen.
Wichtig ist der Unterschied: Liquidität ist gut für dich, Volatilität ist neutral. Ein Markt kann volatil und illiquide zugleich sein – das ist die gefährlichste Kombination, weil Bewegungen groß sind und Ausführungen schlecht.
Praxis-Tipp
Trage dir die Sessions in deinen Handelsplan ein. Eine Range-Strategie gehört in die Asien-Session, eine Ausbruchsstrategie in die London-Eröffnung. Dieselbe Strategie zur falschen Zeit produziert nur Fehlsignale.
QuizFrage 1 von 1
0 richtigIn welcher Phase ist die Volatilität typischerweise am höchsten?
Begriffe aus dieser Lektion
- Liquidität
- Verfügbarkeit von Gegenorders; hohe Liquidität bedeutet enge Spreads.
- Volatilität
- Maß für die Stärke der Kursbewegung.
- Session
- Handelszeitraum eines Finanzplatzes, z. B. London oder New York.
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